Woran Du Dich immer wieder erinnern darfst…

  1. Dein Gehirn kann ein Leben lang neu lernen.
  2. Du bist stärker als Du denkst.
  3. Jedes Gefühl geht vorbei.
  4. Ängste sind nur Aufregung in Kopf und Körper, die sich wieder beruhigen lassen.
  5. Du kannst Dich für einen anderen Gedanken entscheiden.
  6. Glaub nicht alles, was Du fühlst.
  7. Bleib Dir selbst treu.
  8. Du kannst mehr überwinden, als Du Dir jetzt zutraust.
  9. Frag mal den Mut, was der dazu sagt.
  10. Nimm Deine Gedanken nicht so ernst.
  11. Du wirst noch auf Dinge stoßen, die Dir helfen werden.
  12. Dein Körper ist für Dich.
  13. Du kannst mehr aushalten, als Du glaubst.
  14. Morgen ist ein neuer Tag.
  15. Du kannst nochmal neu anfangen.
  16. Du darfst Nein sagen.
  17. Steig nicht emotional darauf ein.
  18. Auch das geht vorbei.
  19. Sch*** drauf.
  20. Wir schaffen das.

Wir schaffen das. 💚

Deine Klara

6 Tipps, um ins Hier und Jetzt zu kommen

Wenn wir ängstlich, unruhig oder nervös sind, sind wir meist nicht:

im Hier und Jetzt.

Das Hier und Jetzt kann uns aber dabei helfen, zur Ruhe zu kommen, bei uns anzukommen und zur Klarheit zurückzufinden. Wir schwirren dann nicht mehr mit unseren Gedanken in der Zukunft herum. Wir plagen uns nicht mehr mit der Vergangenheit. Sondern wir sind einfach da.

Was kannst Du tun, um wieder ins Hier und Jetzt zu kommen, wenn Du gerade irgendwo anders schwebst?

Hier sind meine 6 Tipps:

1) Konzentriere Dich auf Deinen Atem

Fokussiere nur darauf, dass Du ein- und ausatmest. Ein- und ausatmest. Ein- und ausatmest. Lass alles andere ziehen. Ein- und ausatmen. Ein- und ausatmen. Unser Atem holt uns gut und schnell ins Hier und Jetzt zurück.

2) Beweg Dich

Am besten in der Natur. Bei Bewegung kommen wir oft rasch vom Kopf in den Körper. Und die Natur hilft uns, auf die Umgebung zu achten. Beobachte die Bäume, die Wiese, die Blätter. Was auch immer Du siehst.

3) Spüre Dich

Deine Fußsohlen unter dem Boden. Das kalte Wasser an Deinen Armen. Einen Igelball zwischen Deinen Fingern. Das Spüren hilft uns, zu uns und in den jetzigen Moment zurückzukommen.

4) Sei achtsam

Beobachte Deine Umgebung. Ganz neugierig. Als ob Du sie das erste Mal siehst. Beobachte die Farben, die Struktur, die Größe der Dinge rund um Dich. Wahrscheinlich findest Du sogar einige Dinge in Deinem Umfeld, die Du noch nie so genau betrachtet hast. Bleib mit Deiner Aufmerksamkeit ganz achtsam bei diesen Dingen.

5) Lass alles da sein

Wehre Dich nicht gegen die Gedanken. Stemme Dich nicht gegen die Gefühle. Lass alles da sein. Bewerte es nicht. In dem Moment, wenn wir etwas da sein lassen, hat es die Möglichkeit zu gehen.

6) Dankbarkeit

Verbinde Dich innerlich mit den Dingen, Menschen, Tieren, Ereignissen in Deinem Leben, für die Du dankbar bist. Beantworte das für Dich nicht nur auf der Kopf-Ebene, sondern spüre dabei in Deinen Körper. Wo fühlst Du diese Dankbarkeit?

Ins Hier und Jetzt zu kommen bedeutet für mich,

  • Klarheit zu gewinnen,
  • ruhiger zu werden,
  • mit den Dingen, die gerade in mir vorgehen, zurechtzukommen,
  • selbstsicherer zu werden,
  • Einfluss auf meine Gedanken und Gefühle zu bekommen.

Ich wünsche Dir ganz viel Ins-Hier-und-Jetzt-Kommen.

Wir schaffen das. 💚

Deine Klara

5 Erinnerungen nach Weihnachten…

Du darfst Dich von Menschen distanzieren, die Dir nicht gut tun. 

Auch wenn es Familienmitglieder sind. Das bedeutet nicht immer, dass man sofort den Kontakt abbrechen muss und die Straßenseite wechselt, wenn man diese Person sieht. Das kann auch eine innerliche Entscheidung sein, sich vom Verhalten, von den Worten und der Lebenseinstellung einer Person zu distanzieren. 

Das Verhalten anderer Menschen hat weniger mit Dir zu tun, als Du denkst.

Menschen treffen Aussagen nach ihren Werten und Haltungen im Leben. Wenn jemand etwas sagt oder tut, lässt das Rückschlüsse auf seine/ ihre Wertigkeiten im Leben zu. Es hat meistens gar nichts mit Dir selbst zu tun. Hör auf, diese Dinge persönlich zu nehmen. Es sagt etwas über ihn/ sie aus, nicht über Dich. 

Du kannst Dich entscheiden, ab jetzt wieder Ruhe einkehren zu lassen.

Oft ist es nicht möglich, sich an den Feiertagen abzukapseln oder sich abzugrenzen. Auch wenn es unser Wunsch wäre, lassen sich manchmal gewisse Dinge nicht vermeiden (außer Du bist eine richtig harte Socke und tust ganz genau, was Du willst – Chapeau!). Aber wenn Du nicht ganz so hart bist, darfst Du nun wieder Ruhe einkehren lassen. Du kannst wieder abschalten, bei Dir ankommen, Dich den Dingen widmen, die für Dich wichtig sind. 

Zieh ein Resümee, was Du nächstes Jahr anders machen magst.

Wenn Dich dieses Jahr an Weihnachten Dinge geärgert, enttäuscht oder traurig gemacht haben, dann entscheide jetzt schon, was Du nächstes Jahr anders machen magst. 

Für dieses Jahr hast Du es wieder geschafft.

Atme tief durch. Weihnachten ist für dieses Jahr wieder vorbei. Atme nochmal tief durch und lass alle Anspannung los. Wirf alle Dinge über Board, die Dir dieses Weihnachten nicht gut getan haben. Schüttle alles ab, was noch an Dir haftet. 

Es bleibt nur das, was Dir dieses Jahr gut getan hat. 

Wir schaffen das. 💚

Deine Klara

Die schönste Zeit im Jahr?

So kurz vor Weihnachten. 

So viele Menschen in Weihnachtsstimmung.

Es ist okay, wenn Du es nicht bist.

So viele Menschen freuen sich auf die Zeit mit ihrer Familie.

Es ist okay, wenn Du Dich nicht freust.

So viele Menschen freuen sich auf Parties, Urlaub, Ausgelassenheit.

Es ist okay, wenn Du nichts damit anfangen kannst.

So viele Menschen erfreuen sich an Lichterketten, am Duft von Punsch und Plätzchen.

Es ist okay, wenn Du das nicht spürst.

So viele Menschen haben hohe Erwartungen an die Weihnachtszeit.

Es ist okay, wenn Du gar nichts erwartest.

So viele Menschen fühlen sich in dieser Zeit wohl und genießen diese Tage.

Es ist okay, wenn Du froh bist, wenn es vorbei ist.

So viele Menschen können die freien Tage kaum erwarten.

Es ist okay, wenn freie Tage für Dich schwer sind.

So viele Menschen möchten in diesen Tagen ihre Freude mit anderen teilen.

Es ist okay, wenn Du alleine sein willst.

So viele Menschen sind in dieser Zeit ausgelassen und glücklich.

Es ist okay, wenn diese Zeit für Dich besonders schwer ist und Du keine Freude empfindest.

Es ist okay.

Es ist okay.

Es ist okay.

Hören wir auf, so zu tun, als müssten wir zu Weihnachten alle glücklich, zufrieden und ausgelassen sein.

Und als wäre das die schönste Zeit im Jahr.

Es darf die schönste Zeit sein.

Es ist okay, wenn sie das nicht ist.

Ich wünsche Dir so viel Kraft, dass Du gut mit allem klar kommst.

Wir schaffen das. 💚

Deine Klara

Sag nicht Ja, wenn Du Nein sagen willst

Eine Sache beschäftigt mich definitiv schon mein ganzes Erwachsenen-Leben lang:

Grenzen ziehen und Nein-sagen können.

Kann ich nämlich (Du wirst es Dir schon denken können): NICHT.

Aber ich werde besser.

Weißt Du, warum?

Weil ich mehr auf meinen Bauch höre.

Vielleicht als kurze Erklärung: ich bin ein totaler Kopf-Mensch. Als Psychologin bin ich Wissenschaftlerin, ich bin Lösungs-Suchende, ein Mensch, der Dinge analysiert, um zu einem Ergebnis zu kommen.

Mitgefühl hab ich mit anderen.

Mit mir nicht. Wenn es um meine eigenen Angelegenheiten geht, geht es um Fakten, Vorankommen, Dinge in die Hand nehmen, Klarheit, Fokus.

Für das Gefühl bleibt da keine Zeit. (Diese Lebenseinstellung hat wahrscheinlich auch zu meinem Burnout und meiner Angsterkrankung geführt).

Denn wie Du Dir denken kannst: Gesund ist das nicht.

Was mache ich jetzt anders? (Oder versuche es zumindest.):

Ich höre in mich hinein.

Frag mich, ob das für mich passt.

Hole mal das Bauchgefühl dazu.

Fühlt sich das überhaupt gut an?

Fühlt es sich machbar an?

Fühlt es sich schaffbar an?

Will ich das überhaupt?

Und neben der Leistungs- und Fakten- und Es-allen-recht-machen-wollen-Stimme piepst dann manchmal das Bauchgefühl hervor:

“Ich will das nicht.”

Und dann höre ich darauf (meistens) und

→ sage ab.

→ sage nein.

→ verschiebe etwas.

→ lasse etwas sausen.

→ treffe eine Entscheidung.

In den letzten Wochen und Monaten haben ich Einladungen zu großen Veranstaltungen, Kongressen und Fernsehsendungen (eine davon sogar mit Bülent Ceylan) abgesagt, weil mein Bauch “Nein” gesagt hat.

Und dann lehne ich mich zurück, atme tief durch und merke, wie sich Entspannung in mir breit macht. Ein Wohlgefühl. Und freue mich darauf, mich wieder den Dingen zuzuwenden, zu denen mein Bauchgefühl “Ja” gesagt hat.

Wie oft hörst Du auf Deinen Bauch?

 

Wir schaffen das.💚

Deine Klara

Ein dickeres Fell zulegen

Seit ich hier in der Onlinewelt unterwegs bin, merke ich, dass ich ein dickeres Fell brauche.

Warum?

Nach Außen mag das immer recht „schön“ ausschauen, wenn man viele Menschen hat, die einem in den sozialen Medien folgen, wenn das Buch schon das 2. Mal auf der SPIEGEL-Bestseller-Liste steht, wenn man viele Likes und sonst was bekommt.

Scheinbar alles wunderbar in Klaras Leben. Leider nicht. 

Denn es hat auch seine Schattenseiten:

je mehr man sich öffentlich „zeigt“, umso angreifbarer wird man auch. Umso mehr Kritik hagelt es. Umso mehr Menschen gibt es, denen nicht gefällt, was man tut. Umso mehr Menschen stößt es „sauer auf“, was man so macht. Und da gibt’s auch einige, die das dann rauslassen. 

Und ganz ehrlich, man muss auch gar nicht im „Rampenlicht“ stehen, um Kritik zu bekommen. Kritik gibt’s ja immer wieder mal. Wenn man „in der Öffentlichkeit“ steht, bekommt man Kritik aber von wildfremden Menschen. Das fühlt sich irgendwie komisch an.

 

Wie gehst Du mit Kritik um?

Ich habe gemerkt, dass ich sie viel zu nahe an mich heranlasse. Und daran möchte ich etwas ändern. Vielleicht geht es Dir ähnlich. Dann lies weiter:

Meine 3 Erkenntnisse aus dem Wochenende:

1. Du kannst es nie jedem recht machen

Wenn Du A sagst, gibt es Menschen, die B sagen. Wenn Du B sagst, gibt es Menschen, die A sagen. Sag das, was sich für Dich richtig anfühlt. Wenn Du nämlich jetzt anfängst zu überlegen, ob Deine Meinung A allen mit der Meinung B, C, D, E, F, G, H und vielleicht auch noch I passt, machst Du Dich verrückt. Steh zu Dir und Deinen Entscheidungen/ Meinungen. 

2. Kritik hat oftmals mehr mit dem Kritiker zu tun, als mit Dir selbst

Dass jemandem etwas sauer aufstößt, hat meist mit dessen Lebensgeschichte, mit dessen Werte, mit dessen Einstellung zu tun. Und ganz wenig mit Dir.

Und das ist ja auch okay so. Es darf jemand nicht okay finden, was Du tust. Punkt. Du musst Dich nicht rechtfertigen oder Deine Meinung ändern. Der/ die andere hat eben eine andere Meinung.

Lass das einfach so stehen.

3. Frag Dich, ob die Kritik gerechtfertigt ist

Natürlich dürfen wir uns hinterfragen. Wenn man konstruktive und sachliche Kritik bekommt, ist es gut, mal die eigenen Überzeugungen/ Einstellungen anzusehen und sich eventuell auch neu auszurichten, wenn man bemerkt, dass man in die falsche Richtung reitet.

Die Betonung liegt auf konstruktiver Kritik. Ich habe vor kurzem eine richtig vernichtende Kritik zu meinem Buch bekommen. Warum ich sie kaum ernst genommen habe? Weil sie in keinster Weise konstruktiv war. Und der Kritiker auch gesagt hat, dass er das Buch nicht mal gelesen hat.

Also: frag Dich immer, ob Du die Kritik überhaupt ernst nehmen kannst.

Ein dickeres Fell werde ich mir trotzdem zulegen müssen. Denn die vom Wochenende wird nicht die letzte Kritik gewesen sein, die ich zu meiner Arbeit bekommen habe.

Wir schaffen das. 💚

Ganz sicher. 

Deine Klara